Veranstaltungen

Art der Veranstaltung:
Dinner und Lesung von „Die Wiese“
Musik von und mit Rainer Fribolin
Termin: 27. November 2025, Dinner um 18:00 Uhr,
Lesung und Musik ab 19:00 Uhr
Ort: Restaurant Hirschen, Große Gass 1 in
Weil am Rhein-Haltingen
Veranstaltung der Bibliothek Haltingen
Bitte beim Restaurant anmelden.
Art der Veranstaltung
Lesung „Das Bild“ und Musik mit Rainer Fribolin
Termin: 25. November 2025 um 19:00 Uhr
Ort: Buchhandlung Lindow, Hinterdorfstraße 35 A in
Weil am Rhein-Ost
Bitte anmelden bei der Buchhandlung.
Art der Veranstaltung:
wortstark und klangvoll
Lesungen mit Renate Wenger,
Corinne Maiocchi, Karin Mörgelin
und Musik mit Rainer Fribolin
Termin: 27. Oktober 2023 um 19:00 Uhr
Ort: Casa Bethesda, Gellertstraße 144, Basel
Eine Veranstaltung des Neutralen
Quartiervereins St. Alban-Gellert
Art der Veranstaltung:
Literatur – Kunst – Musik
Termin: 30. Juli 2023 um 19:00Uhr
Ort: Lindenstraße 11, Kandern-Egisholz
Artikel

Quartierszeitung des NQV St. Alban-Gellert
«wortstark und klangvoll»
Eine gut besuchte Lesung mit drei Autorinnen und musikalischer Begleitung ist in der Casa Bethesda erfolgreich über die Bühne gegangen.
Sigfried Schibli . Der Schriftsteller Martin Walser hat einmal gesagt, man könne gar nicht anders als autobiografisch – also über sich selbst – schreiben. Daran konnte man anlässlich der Lesung von drei Autorinnen in der Casa Bethesda denken, die Ende Oktober von 40 Interessierten besucht wurde und damit als Erfolg des NQV St. Alban-Gellert und von Elisabeth Grüninger Widler persönlich verbucht werden kann.
Die Oberbadische – Weiler Zeitung am 16.Dezember 2025

Mit dem zweiten kulinarischen Krimiabend im Hirschenkeller, bei dem die Autorin Karin Mörgelin aus ihrem Buch „Die Wiese“ las, hat der Förderverein der Bücherei Haltingen wieder einen Volltreffer gelandet. Zudem trug ihr Mann Rainer Fribolin im Anschluss ein paar stimmige eigene Lieder vor, die beim Publikum ebenfalls bestens ankamen.
Beim Vorlesen aus ihrem vor zwei Jahren erschienenen Krimi, der sich rund um den Zuger See abspielt, fesselte die Schriftstellerin von der ersten Zeile an das Publikum im vollbesetzten mit stimmungsvollem Licht erhellten Gewölbekeller. Präzise, detailliert geschrieben, setzte gleich das Kopfkino ein, als ein Maserati Ghibli Cabriolet Vintage und ein silbergrauer Volvo XC60 auf den Parkplatz der Zuger Bergbahn fahren und zwei illustre Männer ihre dunklen Sonnenbrillen absetzen. Schnell war klar, dass es im Bergrestaurant um die Schützenmattwiese, ein zum Verkauf stehendes unbebautes Seegrundstück geht, wobei nicht nur viel Geld sondern ebenso politische Interessen dahinter stecken.
Dann der Sprung in das dritte Kapitel bei dem der Sommer am See förmlich zu spüren ist. Dass die unkonventionell arbeitende Kommissarin Tabea Stocker, die Abkühlung am See genoss, genauso wie die ehemalige Weilerin das ebenso genossen hat, als sie nach längerem Aufenthalt in Offenbach bei Frankfurt im schweizerischen Zug sich niederließ, war förmlich zu spüren. Ja wenn da nicht eine Vermisstenmeldung, ein auf dem See treibendes leeres Boot und am östlichen Seeufer eine Leiche gefunden worden wäre. Schnell nehmen die Protagonisten Konturen an: Die beiden Stand-Up Paddler, die Tauchschüler, der äußerst attraktive Beachvolleyball-Spieler und die das luftige Strandkleid aus- und anziehende Ermittlerin. Gerade, als es darum ging, die Leiche zu identifizieren, schloss die Autorin mit den Worten „Er ist es“ die spannende Einführung in ihr Buch. Es tat sich der Wunsch auf, sich gerade jetzt in dieser Jahreszeit genau mit diesem Buch zurückzuziehen um zu erfahren, wer ergattert das Grundstück und wer ist die Leiche und warum.
Anschließend nahm ihr aus Haltingen stammender Mann Rainer Fribolin die Gitarre zur Hand. Zwei der selbstkomponierten Musikstücke hatten einen direkten Bezug zu Haltingen. „Wind im Käferholz, da wo wir Schlitten gefahren sind, Äpfel geklaut und Kurmark geraucht haben“ hat er für seinen Vater Walter geschrieben. Oder die tragische Geschichte des Bauern und Familienvaters, der am Rangierbahnhof Arbeit gefunden hat und dessen Name aufgrund des Heldentodes 1918 jetzt auf dem Gedenkstein neben der Kirche steht. Genauso wie „Spotherbst“ mit Text geschrieben von seiner Frau beeindruckten die Lieder das Publikum. 40 Jahre als Lehrer in der Schweiz lebend, hatte seine Aussprache einen sympathischen leichten Schweizer Slang angenommen. Der Vorsitzende des Fördervereins Martin Fischer, der den Verein vorstellte, freute sich, dass es auch dieses Mal gelungen ist, eine Veranstaltung auf diesem Niveau zu organisieren. Mit dazu beigetragen, dass alles passte, hat auch die Gastlichkeit der Wirtsleute Susi und Jürgen Engler.
Artikel und Foto: Monika Merstetter
Rezensionen
Die Wiese
Mit leisen Tönen viel Spannung erzeugt – absolut lesenswert!
Schöner Spannungsbogen, überraschende Kehrtwendung, liebevoll beschriebene Charaktere und eine leise, erfreulich unspektakuläre Story. Nach dem Auspacken kurz das erste Kapitel angelesen und dann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen bis ich es zu Ende gelesen hatte. Sehr empfehlenswert!
D.M. im Juni 2023 auf Amazon
Spannender Krimi mit lokalem Bezug
Die Wiese ist flüssig spannend geschrieben. Ein Krimi, den man bis zum Ende nicht weglegen möchte. Kenner der lokalen Szene finden interessante Bezüge.
W.B. im Juni 2023 auf Amazon
Kohle, Küsse und Pistolenschüsse
„Die Wiese“ liest man möglichst im Schwimmbad und mit einer Weißweinschorle. Apfelsaft geht auch. Tabea Stocker heißt die attraktive, lebensfrohe, intelligente Ermittlerin der Kriminalpolizei in der kleinen schweizerischen Stadt mit ihren großen internationalen Firmen, reichen Menschen und ehrgeizigen Politikern. Sie glaubt nicht an den tödlichen Segelunfall des Stadtrats Wyss und ermittelt eigensinnig und konzentriert gegen mancherlei Widerstände. Sie hat recht: Der Unfall war Mord, und Stocker findet den Täter. Ein stimmiger Plot rund um ein unbebautes Grundstück am See, lebendige Figuren, wirklichkeitsnahe Schilderungen kleinstädtischen Politik- und Wirtschaftsgeflechtes, ehrgeizige Politiker, weltmännische Investoren mit ruppigen Methoden, flirrende Sommerstimmung, auffordernde Blicke und Sätze, Liebesnächte, kurz: alles da für ein sommerliches Lesevergnügen. Die lässige Sprache mit ihren schweizerdeutschen Sprenkeln passt. Lesen!
R.F. am 12.07.2023 auf BoD
Tareks Dilemma
Doch Hoffnung!
„Tareks Dilemma“ ist eine zutiefst ergreifende Geschichte, die auf einfühlsame Weise das Schicksal von Menschen, denen Unrecht widerfahren ist, schildert und somit Empathie für sie weckt. Trotz des tragischen Verlaufs der Handlung vermitteln die Entwicklung und das Ende des Romans einen Hauch von Hoffnung. Die Lebenseinstellung von Tareks Partnerin zeigt einen möglichen Weg, wie man mit einem Menschen, der in einem inneren Konflikt gefangen ist, zusammenleben kann. Das in der Geschichte dargestellte Dilemma ist nobel und für jeden von uns nachvollziehbar. Beim Lesen erinnerte es mich sowohl an die Weisheit des Dalai-Lama als auch an das Buch „Und Nietzsche Weinte“ von Yalom. Die informativen Abschnitte über die Geschichte des Nahen Ostens haben mich ebenfalls in ihren Bann gezogen.
F.Vincent am 23.09.23 auf BoD
Höchst aktuell in Zeiten des Krieges
Der Roman zeigt an der Geschichte des Jesiden Tarek, der in den 1970er Jahren zum Studium in eine deutsche Universitätsstadt kommt und dort seine spätere Frau Renate kennenlernt, welche Auswirkungen Gewalterfahrungen auf das Schicksal des Einzelnen haben und wie dringend notwendig Gerechtigkeit und Versöhnung sind, ohne die weder der Einzelne noch die Menschheit Frieden finden können. In die Erzählung der persönlichen Geschichte des Protagonisten Tarek flicht die Autorin in Form eines Zeitungsberichts die geschichtlichen Hintergründe ein, die für die Einordnung und das Verständnis hilfreich sind. Karin Mörgelin erzählt die berührende und zugleich spannende Geschichte im Wechsel aus der Sicht Tareks und aus der seiner Frau Renate. Denkstoff, spannend verpackt, ein Zeichen der Humanität in finsteren Zeiten. Ein empfehlenswertes Buch.
R.F. am 27. November 2023 auf Amazon
Das Bild
Wie schon der Krimi ‚Die Wiese‘ ist ‚Das Bild‘ angenehm flüssig zu lesen und spannend von Anfang bis Schluss. Wenn nicht Arbeit und Aufgaben dazwischen gekommen wären, hätte ich ‚Das Bild‘ in einem Zug gelesen. W.B. 5 Sterne Bewertung vom 11. Dezember 2025